2026-07-29 Aktuelle Nachrichten, Wirtschaft und Politik aus Deutschland.
Blick über eine Brücke auf ein Denkmal in einer parkähnlichen Umgebung in Minsk.

Kostenfreie Ausstellung in Hamburg erinnert an Minsk-Deportationen

Im Hamburger Gedenkort ist die Installation „Wie lange werden wir hier sein?“ jederzeit kostenfrei zugänglich. Die Ausstellung richtet sich an Menschen, die sich mit der Geschichte der Deportationen von Jüdinnen und Juden nach Minsk im Herbst 1941 und mit dem heutigen Gedenken in Deutschland und Belarus auseinandersetzen möchten. Ein konkretes Start- oder Enddatum sowie feste Öffnungszeiten nennt die vorliegende Veranstaltungsinformation nicht.

Eine Installation über Deportationen nach Minsk 1941

Im Herbst 1941 wurden Tausende Jüdinnen und Juden aus dem Deutschen Reich in das Ghetto Minsk deportiert. Die meisten der Deportierten wurden dort oder in der nahegelegenen Vernichtungsstätte Malyj Trostenez von SS-Einheiten ermordet.

Kostenfreie Ausstellung in Hamburg erinnert an Minsk-Deportationen

Die Installation fragt danach, wie diese Deportationen aus verschiedenen deutschen Städten verliefen und wie heute an die Verbrechen erinnert wird. Sie verbindet damit historische Ereignisse mit gegenwärtigen Perspektiven der Erinnerungskultur in Deutschland und Belarus. Der Gedenkort in Hamburg wird so zum Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit einem Teil der NS-Verfolgungs- und Vernichtungsgeschichte.

Kostenfreie Ausstellung in Hamburg erinnert an Minsk-Deportationen

Fotografien, Filme und Stimmen von Zeitzeugen

Zu sehen sind Fotografien der belarussischen Regisseurin Mila Klintsova. Die Fotografien führen zu dokumentarischen Filmen, die die Deportationen nach Minsk beleuchten. Dabei geht es nicht nur um die historischen Abläufe, sondern auch um heutige Formen des Gedenkens in beiden Ländern.

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In den Filmen kommen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Expertinnen und Experten zu Wort. Ihre Perspektiven stellen eine Verbindung zwischen den Ereignissen von 1941 und der Frage her, wie Erinnerung heute vermittelt und bewahrt wird.

Die praktische Lage

Der Gedenkort und die Installation sind jederzeit kostenfrei zugänglich. Die Veranstaltungsinformation nennt keine festen Uhrzeiten, keine Angaben zu Buchung oder Anmeldung und keine Hinweise zu Anreise oder Barrierefreiheit. Für den Besuch stehen damit vor allem der Hamburger Gedenkort, der freie Eintritt und die dauerhafte Zugänglichkeit als bestätigte Informationen fest. Quelle: Hamburg Tourismus Veranstaltungskalender.

Source: Hamburg Tourismus Veranstaltungskalender

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