2026-08-04 Aktuelle Nachrichten, Wirtschaft und Politik aus Deutschland.
Eine lange, gerade Landstraße, gesäumt von einer Allee aus Bäumen in Paderborn.

Warum in Paderborn-Benhausen Gehölze weichen müssen

Autor: Redaktion Bocian-Montagen.de

Stand: 3. August 2026 · Quelle: Stadt Paderborn

Auf dem Gelände der ehemaligen Deponie „Im Knicke“ in Paderborn-Benhausen sind Gehölze und anderer Bewuchs entfernt worden. Die sichtbaren Veränderungen nahe der Ecke Feldmeiers Weg gehören zu Sicherungsarbeiten: Teile der Abdeckung aus den 1960er- und 1970er-Jahren müssen erneuert werden.

Das Amt für Umweltschutz und Grünflächen der Stadt Paderborn führt die Arbeiten in Abstimmung mit dem zuständigen Umweltamt des Kreises Paderborn aus. Angaben zu Sperrungen oder Einschränkungen auf umliegenden Wegen enthält die städtische Mitteilung nicht.

Warum in Paderborn-Benhausen Gehölze weichen müssen
Angabe Detail
Standort Deponie „Im Knicke“, Ecke Feldmeiers Weg
Bekanntgabe 3. August 2026
Zuständig Stadt und Kreis Paderborn

Tornadoschäden legten Reparaturbedarf offen

Auslöser waren unter anderem umfangreiche Baumentwurzelungen durch den Tornado von 2022. Bei der anschließenden Untersuchung zeigte sich nach Angaben der Stadt, dass die vorhandene Deponieabdeckung nicht überall erhalten werden kann.

Die entfernte Vegetation ist damit Teil der notwendigen Vorbereitung und keine gewöhnliche Pflegemaßnahme. Die Stadt bittet Anwohner und Besucher um Verständnis für das vorübergehend veränderte Landschaftsbild.

Boden aus dem Alanbrooke-Park schließt offene Bereiche

Auf den betroffenen Flächen wird derzeit geeigneter Boden neu aufgebracht. Das Material stammt aus der städtischen Baumaßnahme für den Alanbrooke-Park im Westen Paderborns. Dort fällt mehr Boden an, als für das Projekt benötigt wird, sodass der Überschuss für die Sicherung der Deponie wiederverwendet werden kann.

Warum in Paderborn-Benhausen Gehölze weichen müssen

Magerrasen statt dichter Gehölzfläche

Nach dem Abschluss der Arbeiten soll die Fläche nicht in ihren bisherigen Zustand zurückversetzt werden. Vorgesehen ist ein Magerrasenstandort, der extensiv bewirtschaftet wird und deshalb dauerhaft offener wirken dürfte als zuvor.

Diese Entwicklung ist auf die Lage im Naturschutzgebiet „Gottegrund“ abgestimmt. Die erneuerte Abdeckung soll so mit einer langfristigen ökologischen Aufwertung der ehemaligen Deponie verbunden werden.

Quelle: City of Paderborn Press Releases

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