Am Sonntag, den 13. September, bietet Münster einen seltenen Einblick hinter die Kulissen seiner Stadtgeschichte. Im Rahmen des bundesweiten Tags des offenen Denkmals öffnen zahlreiche historische und infrastrukturelle Orte ihre Pforten, die für die Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich sind. Das diesjährige Motto „NetzWERKE: Denkmale und Infrastruktur“ rückt dabei nicht nur prunkvolle Architektur in den Fokus, sondern vor allem die Verbindungen, die das Leben in der Stadt historisch und technisch geprägt haben.
Besondere Einblicke in Münsters Infrastruktur
Besucher erhalten in diesem Jahr die Gelegenheit, technische Monumente zu erkunden, die das Stadtbild maßgeblich beeinflusst haben. Zu den Highlights zählen:

- Wasserwerk Hohe Ward: Das historische Bauwerk aus dem Jahr 1906 ist ein Zeugnis der frühen städtischen Versorgungstechnik.
- Gasometer: Der zentrale Gasspeicher der Nachkriegszeit öffnet exklusiv für Erkundungen.
- Hauptbahnhof: Ein besonderes Ziel für geschichtsinteressierte Besucher ist der unterirdische Atombunker unter dem Hauptbahnhof.
Historische Orte und Gemeinschaft
Neben technischer Infrastruktur stehen Gebäude im Mittelpunkt, die den sozialen Austausch in Münster über Generationen hinweg gefördert haben. Das Programm umfasst unter anderem die alte und neue Idaschule in Gremmendorf, das historische Gasthaus Lasthaus in Wolbeck sowie verschiedene Hofstellen in Amelsbüren und Wolbeck. Auch die Apostelkirche und der ehemalige Überwasserfriedhof sind Teil des Aktionstages und laden dazu ein, die lokale Geschichte abseits der bekannten Pfade zu entdecken.

So planen Sie Ihre Entdeckungstour
Die städtische Denkmalbehörde hat das Programm übersichtlich nach Himmelsrichtungen sowie einem separaten Altstadt-Bereich gegliedert, um individuelle Touren zu erleichtern. Alle Angebote sind kostenfrei und viele Standorte verfügen über barrierefreie Zugänge.
Das offizielle Programmheft liegt ab sofort in der Münster-Information im Stadthaus 1 (Heinrich-Brüning-Straße 7) sowie in den Stadtteilbüros aus. Eine digitale Übersicht inklusive eines Kartenmoduls, in dem alle geöffneten Denkmäler verzeichnet sind, finden Interessierte auf der Webseite der Stadt Münster. Während die meisten Denkmäler spontan besucht werden können, erfordern einige Führungen eine vorherige Anmeldung per E-Mail oder über die städtische Internetseite.
Quelle: City of Muenster Press Releases
Kontext und Aktionen Über diesen Artikel
Quellenprüfung Redaktioneller Hinweis
Die Informationen basieren auf der offiziellen Pressemitteilung der Stadt Münster zum Tag des offenen Denkmals 2026.
- Abgleich mit den offiziellen städtischen Veranstaltungsdaten
- Verifizierung der genannten Denkmalsorte
- Überprüfung des Veranstaltungsdatums
- Quelle
- Presse-Service Stadt Münster
- Umfang
- Münster
- Aktualisiert
- 2026-08-06 11:48
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