2026-07-29 Aktuelle Nachrichten, Wirtschaft und Politik aus Deutschland.
Ein rot-weißes Wegweiser-Schild vor einer imposanten, schneebedeckten alpinen Berglandschaft in der Schweiz.

Die Berge Tirols in Berlin: Ausstellung startet am 29. Juli

Ab dem 29. Juli 2026 zeigt das Museum Europäischer Kulturen in Berlin die Sonderausstellung „Die Berge Tirols“. Bis zum 25. April 2027 geht es dort um das Verhältnis zwischen Menschen und den Tiroler Bergen – zwischen Naturbild, Tourismus, Almwirtschaft und Klimawandel. Ein Eintrittspreis sowie Angaben zu Buchung oder Anmeldung sind in den vorliegenden Informationen nicht genannt.

Die Ausstellung in Berlin richtet sich an Bergfans, Familien, Kinder, Jugendliche und neugierige Besucher. Zu sehen sind historische Objekte, Kunstwerke, Fotografien, Grafiken, Filme und Lieder. Interaktive Stationen laden dazu ein, Materialien wie Zirbelholz und Flachs zu ertasten, Spiele auszuprobieren oder eigene Bergcollagen zu gestalten. Damit eignet sich der Besuch auch für Menschen, die Tirol nicht nur über Landschaftsbilder kennenlernen möchten.

Zwischen Postkartenmotiv und genutzter Landschaft

Schneebedeckte Gipfel, Berghütten und unberührte Natur prägen das Bild Tirols. Die Ausstellung zeigt jedoch auch Autobahnen, Staudämme und Skilifte. Die Berge sind Lebensraum, Wirtschaftsraum und Forschungsgegenstand – und werden zugleich durch die Aktivitäten der Menschen verändert.

Die Berge Tirols in Berlin: Ausstellung startet am 29. Juli

Im Mittelpunkt stehen Fragen, die in Tirol besonders deutlich sichtbar werden: Wie lassen sich Tourismus und Almwirtschaft miteinander verbinden? Was geschieht, wenn Lawinen und Felsstürze zum Alltag gehören oder der Schnee in Skigebieten ausbleibt? Auch Gletschermüll und die Folgen des Klimawandels gehören zu den Themen. Die Objekte und Geschichten reichen dabei von Kuhglocken und der Berliner Hütte im Zillertal bis zu Darstellungen von Lawinensprengungen und Gletschermüll.

Berlin erhält einen eigenen Platz. Seit mehr als 150 Jahren gehören die Tiroler Berge zur Berliner Freizeitkultur – unter anderem durch Alpenbälle um 1900 und die Berliner Sektion des Alpenvereins, die im Zillertal die „Berliner Hütte“ errichtete. Die Ausstellung verbindet damit die Tiroler Bergwelt mit einer Berliner Geschichte des Reisens, Betrachtens und Erlebens.

Die Berge Tirols in Berlin: Ausstellung startet am 29. Juli

Ausstellung mit interaktiven Stationen und Audioguide

Die Präsentation erstreckt sich über rund 300 Quadratmeter. Für den Rundgang sind etwa 60 bis 90 Minuten vorgesehen. Ein Audioguide in deutscher und englischer Sprache begleitet die Besucher durch die Ausstellung; zusätzliche Interviews und Materialien vertiefen ausgewählte Themen.

Kinder zwischen sechs und zehn Jahren sollen künftig einen eigenen Wanderpfad erhalten. Kinder, Jugendliche und Familien sind ausdrücklich willkommen. Die interaktiven Elemente machen es möglich, einzelne Themen nicht nur über Texte und Objekte, sondern auch über eigene Aktivitäten zu erschließen.

Die Berge Tirols in Berlin: Ausstellung startet am 29. Juli

Tiroler Kulturtage und Programm bis zur Finissage

Parallel zur Ausstellung finden vom 26. Juli bis 23. August 2026 die 22. Europäischen Kulturtage mit dem Schwerpunkt Tirol statt. Das Rahmenprogramm umfasst unter anderem Konzerte, Lesungen, kulinarische Veranstaltungen, Open-Air-Kino, einen Klettertag und einen Jodel-Workshop.

Zum Programm gehören außerdem ein kulinarisches Picknick mit Viktoria Fahringer, eine Wanderung zum Museum mit Jause, die Veranstaltung „Alpin in Berlin und Tirol“, eine Lesung von Agi Ofner sowie Kuratorenführungen. Für Kinder und Familien sind ein Tiroler Märchenfrühstück, der Klettertag und der Jodel-Workshop vorgesehen. Mehrere Veranstaltungen begleiten die Finissage am 23. August 2026.

Termin, Ort und Eintritt

„Die Berge Tirols“ ist vom 29. Juli 2026 bis zum 25. April 2027 im Museum Europäischer Kulturen, Arnimallee 25, 14195 Berlin, zu sehen. Preis-, Buchungs-, Transport- und Barrierefreiheitsangaben sind in den vorliegenden Informationen nicht genannt. Vor dem Besuch sollten Interessierte deshalb die aktuellen Angaben des Museums prüfen.

Quelle: Staatliche Museen zu Berlin – Aktuelle Ausstellungen

Source: Staatliche Museen zu Berlin – Aktuelle Ausstellungen

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