2026-08-06 Aktuelle Nachrichten, Wirtschaft und Politik aus Deutschland.
Zwei Frauen und ein Mann im Anzug stehen lächelnd vor einer großen grauen Holztür.

Personalwechsel im Ingolstädter Rathaus: Bürgermeisterinnen verabschiedet

Nach Abschluss der vergangenen Wahlperiode hat die Stadt Ingolstadt ihre beiden Bürgermeisterinnen offiziell aus dem Amt verabschiedet. Oberbürgermeister Michael Kern würdigte im Rahmen eines Festaktes im Historischen Sitzungssaal die Arbeit von Dorothea Deneke-Stoll und Petra Kleine.

Schwerpunkte der vergangenen Amtszeit

Oberbürgermeister Kern betonte, dass die Zusammenarbeit seit seinem Amtsantritt im März 2025 von den unterschiedlichen Blickwinkeln und Erfahrungen der beiden ehemaligen Bürgermeisterinnen geprägt war. Dorothea Deneke-Stoll verantwortete als Zweite Bürgermeisterin zentrale Bereiche wie Kultur, Bildung, Sport, Wirtschaft sowie Recht und Sicherheit. In dieser Funktion begleitete sie maßgeblich bauliche Schulprojekte und setzte sich trotz angespannter Haushaltslage für die Stärkung von Kunst und Kultur als öffentlichem Gut ein.

Petra Kleine, die als Dritte Bürgermeisterin die Bereiche Klimaschutz, Umwelt und Soziales leitete, setzte wichtige Impulse für die nachhaltige Stadtentwicklung. Zu ihren zentralen Projekten zählten das städtische Klimaschutzkonzept, Maßnahmen zur Klimaanpassung sowie der Ausbau erneuerbarer Energien. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der Verknüpfung von ökologischer Verantwortung mit sozialem Zusammenhalt und neuen Beteiligungsangeboten für die Bürgerschaft.

Kontinuität im Stadtrat

Bei der Verabschiedung unterstrich Oberbürgermeister Kern, dass kommunalpolitische Ämter stets auf Zeit vergeben werden. Er hob hervor, dass der Einsatz für die Stadt über das Ende der Amtszeit hinaus wirke. Trotz des Ausscheidens aus der Verwaltungsspitze bleibt die Zusammenarbeit bestehen: Beide ehemaligen Bürgermeisterinnen werden ihre Tätigkeit im Stadtrat fortsetzen, was eine parteiübergreifende Kontinuität in der kommunalpolitischen Arbeit gewährleisten soll.

Quelle: City of Ingolstadt News

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