2026-08-05 Aktuelle Nachrichten, Wirtschaft und Politik aus Deutschland.
Eine imposante Trauerweide steht majestätisch an einem ruhigen Flussufer in der Natur.

Pforzheim bringt am Enzufer wieder eine Trauerweide zurück

Pforzheim hat am 3. August 2026 den Wegfall der Trauerweide am Enzufer sichtbar gemacht: Eine neue Weide steht nun wieder direkt neben dem Bootspick. Die Stadt Pforzheim nennt als Auslöser, dass der Vorgängerbaum im Vorjahr wegen krankheitsbedingter Schäden aus Sicherheitsgründen entfernt werden musste. Die Wiederbepflanzung wurde durch die Watter-Stiftung finanziert.

Konkrete Veränderung am Ufer

Die neue Trauerweide ist rund zehn Meter hoch, etwa zwanzig Jahre alt und als “Salix alba Tristis” benannt. Ihre weit ausladende Krone und die langen, herabhängenden Zweige sind ein neuer, präsenter Punkt am Flussverlauf. Laut Quelle kann die Art bis zu 20 Meter wachsen und färbt sich im Herbst gelb.

Warum die Watter-Stiftung hier aktiv wurde

Umweltbürgermeister Tobias Volle verweist auf die Spende der Stiftung: Ohne diese Unterstützung wäre die Rückkehr dieses markanten Baums an dieser Stelle nicht möglich gewesen. Die Stiftung geht auf das Vermächtnis von Helmut und Irmgard Watter zurück und wurde unter dem Dach der Ersten Bürgerstiftung Pforzheim-Enz aufgebaut. Die Mittel sind für zehn Jahre mit 70.000 Euro jährlich vorgesehen und gezielt für Baumpflanzungen im Stadtgebiet geplant.

Pforzheim bringt am Enzufer wieder eine Trauerweide zurück

Bedeutung für den Alltag am Enzufer

Die Maßnahme betrifft nicht nur das Stadtbild, sondern auch den Flussraum im täglichen Erleben. Zwischen Uferkanten und Wegen entsteht wieder ein fester Pflanzenanker, was Orientierung und Aufenthaltsqualität unterstützt. Für Anwohnerinnen und Anwohner in Pforzheim wird der Bereich dadurch als stabilerer grüner Ort wahrnehmbar statt als Lücke im Uferbild.

Nächste bestätigte Etappen

Als Vergleichsbeispiel nennt die Stadt die Neupflanzung von drei Ahornbäumen im neuen Eingangsbereich des Wildparks im Herbst 2025. Die neue Trauerweide wird damit als Fortsetzung der bisherigen Arbeit der Stiftung eingeordnet. „Damit kehrt ein kleines Stück mehr Lebensqualität an unser Enzufer zurück“, sagte Tobias Volle.

Quelle: City of Pforzheim Press Releases

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